Bevor die Straße wach wird, läuft im Erdgeschoss der Ofen. Was dort entsteht, bestimmt den Rest des Tages: Brot für die Theke, Reste für die Küche, Duft für das ganze Haus.
Der Ansatz stammt aus dem ersten Winter und wird seither täglich gefüttert. Er verzeiht wenig: fällt die Fütterung aus, merkt man es zwei Tage später am Brot. Genau deshalb hat die Bäckerei bei uns Vorrang vor allem anderen.
Gebacken werden vier Sorten. Mehr wäre möglich, würde aber bedeuten, dass jemand nachts Teig aus dem Kühlhaus holt, statt ihn in Ruhe gehen zu lassen.
Nichts davon steht auf einem Schild im Gastraum. Merken tut man es trotzdem.
| Gerichte auf der Karte | 9 |
|---|---|
| Wechsel der Karte | alle 10 Tage |
| Brotsorten | 4 |
| Weine auf der Karte | 62 |
| Offene Weine | 8 |
| Warme Küche bis | 22:15 Uhr |
| Personen in der Küche | 7 |
Zweiundsechzig Positionen, überwiegend aus Franken, Baden und Südtirol. Wir kaufen bei Betrieben, die wir besucht haben, und nehmen selten mehr als zwanzig Flaschen pro Jahrgang.
Zu jedem Gericht schlägt der Service zwei Weine vor – einen leichten und einen kräftigen, beide aus dem mittleren Preisbereich. Wer will, bekommt zusätzlich eine teurere Empfehlung, aber wir fangen nie damit an.
Eigene Flaschen sind willkommen. Wir berechnen dafür eine Pauschale und öffnen sie gern, auch wenn das für uns kein Geschäft ist.
„Wenn am Ende des Abends nichts weggeworfen wird, war die Karte richtig geplant. Alles andere ist Kosmetik.“
Unser KüchenchefFast jedes Gericht lässt sich anpassen, wenn die Küche vorher davon weiß. Kurzfristig am Tisch wird es schwierig, weil wir kaum etwas auf Vorrat haben.
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